Einige Musikangebote sind zur Zeit ausgesetzt
Sonntag, den 6.11. Oratorienkonzert in unserer Kirche ab 17.00

________________________________________________________

 

Alles wird teurer!

Hier ein wichtiger Hinweis für alle Menschen mit kleinem Portemonnaie 

Nachzahlung der Gasrechnung – Hartz IV Anspruch haben viele Menschen

 

Die Gaspreise sind aufgrund der Ukraine-Krise stark gestiegen. Einige Experten gehen sogar von einer Verdreifachung der Gaspreise aus. Aus diesem Grund werden hohe Nachzahlungen erwartet. Was viele nicht wissen: Wer in finanzielle Schwierigkeiten gerät, kann einen Hartz-IV-Antrag stellen, auch wenn er oder sie berufstätig sind.

Hartz IV Anspruch für Erwerbstätige

Ingrid K verdient in ihrem Altenhilfe-Job 1700 Euro und ist alleinstehend. Der Energieversorger schickt eine Nachzahlungsforderung in Höhe von 700 Euro, die im Monat Oktober fällig wird. Vielen Betroffenen ist nicht bewusst, dass sie in dem Monat der Fälligkeit einen Anspruch auf Hartz IV haben. Denn es findet eine Unterschreitung des Existenzminimums statt. 

Das muss beachtet werden

„Sie muss aber den Antrag beim Jobcenter im Monat der Fälligkeit der Nachzahlung stellen, danach ist es zu spät“, erläutert Harald Thomé von der Erwerbslosenberatungsstelle Tacheles e.V. gegenüber der “TAZ”. 

Thomé wie auch weitere Vertreter von Sozialverbänden rechnen vor, dass eine einmalige hohe Gasrechnung aufgrund einer Nachzahlung einen Hartz-IV-Anspruch in dem betreffenden Monat auslösen, auch wenn die Betroffenen ansonsten keinen Anspruch hätten. 

Der Antrag muss dann beim Jobcenter gestellt werden. Die Behörde ist verpflichtet bei einer Unterschreitung der Armutsgrenze einzuspringen. Denn die Leistungsbehörden müssen Miet- und Heizkosten zahlen. Dazu gehören auch Nachzahlungen der Heizkosten, wenn diese “im angemessenen Rahmen” liegen. 

Christoph Krüßmann, Berater beim Stromspar-Check der Caritas in Konstanz rechnet damit, dass viele Haushalte “bis weit in die Mittelschicht” einen Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen aufgrund von hohen Nachzahlungen erwirken könnten. 

Hartz IV Antragswesen vereinfacht

Viele scheuen allerdings den Weg zum Jobcenter. Einerseits aus Scham und andererseits aufgrund des komplizierten Antragswesens. 

Allerdings ist derzeit die Antragstellung etwas erleichtert. Denn in den ersten zwei Jahren des Leistungsbezuges wird laut aktueller Gesetzeslage darf die Angemessenheit der Wohnkosten keine Rolle spielen. Auch das Vermögen wird zunächst nicht angerechnet, soweit es nicht 60.000 Euro eines Single-Haushaltes übersteigt. 

Zudem können Rentner und Rentnerinnen beim zuständigen Sozialamt einen vorübergehenden Antrag auf Grundsicherung im Alter stellen, wenn sie ebenfalls von einer hohen Nachzahlung betroffen sind. 

Besser keine Ratenzahlung vereinbaren

Die Verbraucherzentralen weisen zwar auf einen möglichen Hartz-IV-Anspruch hin, allerdings raten die Verbraucherschützer auch zu einer Ratenzahlung. Man solle hierzu den Versorger darum bitten.

Werden die Raten allerdings auf mehrere Monate verteilt, rutschen die Betroffenen auch nicht unter die Armutsgrenze. Das bestätigt auch Krüßmann: 

„Wenn Gasversorger und Vermieter hohe monatliche Abschläge für die höheren Energiekosten fordern, sollte man dem als Mieter nicht zustimmen, weil man damit die Möglichkeit der einmaligen Unterstützung durch das Jobcenter, die nur bei Fälligkeit einer hohen Nachzahlung in einem Monat möglich ist, vergibt“.

Denn laut eines Urteils des Bundessozialgerichts (Az: B14AS20/18R) dürfen Jobcenter eine Nachzahlung nicht auf das gesamte Jahr aufrechnen, weil dann die Betroffenen die Nachzahlung aus eigenen Mitteln tragen müssten.

Hartz IV Beziehende sollten Nachzahlung beim Jobcenter einreichen

Wer sowieso Hartz IV Leistungen bezieht, sollte die Nachzahlung beim zuständigen Jobcenter einreichen. Die Heizkosten werden von den Jobcentern übernommen, wenn der Verbrauch “angemessen” ist. Das heißt, dass der Verbrauch in etwa dem Durchschnitt in der Region entsprechen muss. Hierbei werden auch aktuellen die Preissteigerungen berücksichtigt.

“Unser Sozialstaat funktioniert über Rechtsansprüche und nicht nach Kassenlage. Sie haben einen Anspruch darauf, dass das Jobcenter angemessene Wohnkosten und angemessene Heizkosten übernimmt. Das heißt: Sie können keine Heizkosten vom Jobcenter bezahlen lassen mit einer eingebauten Sauna, die sie jeden Tag benutzen. Das geht natürlich nicht,” sagt Markus Mempel, Sprecher des Deutschen Landkreistages.

_______________________________________________

 

Flucht aus der Ukraine

„Wir wollen keine Unannehmlichkeiten machen“

Mitten zwischen den Möbeln anderer Leute zu leben oder das eigene Haus Fremden zu überlassen: Für Flüchtlinge aus der Ukraine und ihre Gastgeber birgt das Herausforderungen. Selbst dann, wenn alle sich gut vertragen.

Yuliia Sierhiehieva (l) und Gastgeberin Astrid Oertzen stehen mit der kleinen Nichte von Sierhiehieva im Flur eines alten Bauernhauses im niedersächsischen Ohlendorf.

Ohlendorf/Kr. Harburg. Astrid Oertzen zupft erst einmal die Decke vom Sofa, die das helle Möbelstück vor Flecken schützen soll. „Das muss doch nicht sein. Hier soll schließlich gelebt werden“, ruft sie Yuliia Sierhiehieva zu. Die antwortet auf Englisch: „Aber es soll doch alles ordentlich bleiben. Wir wollen keine Unannehmlichkeiten machen.“ Mit ihrer Cousine und fünf Kindern ist die Ukrainerin vor gut einem halben Jahr in das Elternhaus von Astrid Oertzen im Heideort Ohlendorf gezogen, das vorher leer stand. „Wir haben großes Glück“, sagt Sierhiehieva. Inzwischen ist auch die Mutter der 32-Jährigen aus der Ukraine zu ihnen gekommen.

Nicht nur in der Region im Speckgürtel der Großstadt Hamburg ist es schwer für die Geflüchteten, Wohnraum zu finden. „Die Unterbringung von über 90.000 vertriebenen Ukrainerinnen und Ukrainern belastet den ohnehin angespannten Wohnungsmarkt in Niedersachsen extrem“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Hubert Meyer. „Auch in vielen ländlichen Regionen ist der verfügbare Wohnraum schlicht belegt.“ Deshalb lebten vielerorts die geflüchteten Menschen noch in Gemeinschaftsunterkünften, obwohl sie einen Anspruch auf Sozialleistungen hätten und damit die Kommunen die Kosten der Unterkunft übernähmen.

Ein Stück Heimat in der neuen Umgebung

Auch Yuliia Sierhiehieva war zunächst in einer Gemeinschaftsunterkunft, gemeinsam mit ihrer Cousine Olesya Horoshko, deren Zwillingen und den drei Kindern ihrer Schwester im Alter von zweieinhalb bis 18 Jahren. Erst habe eine Sozialarbeiterin vorgeschlagen, sie zu trennen, damit sie leichter eine Wohnung finden könnten, erzählt sie. „Das wäre aber schwer vorstellbar gewesen. Denn es sind ja nicht meine Kinder. Da ist es gut, dass wir uns gegenseitig unterstützen.“ In dem alten Bauernhaus in Ohlendorf hätten sie sich vor allem in der geräumigen und hellen Küche gleich wohlgefühlt. „Meine Cousine konnte die Lieblingsgerichte der Kinder kochen. Ein Stück Heimat“

Mit ihrer Cousine und fünf Kindern ist die Ukrainerin vor gut einem halben Jahr in das Elternhaus von Astrid Oertzen gezogen, das vorher leer stand.
Mit ihrer Cousine und fünf Kindern ist die Ukrainerin vor gut einem halben Jahr in das Elternhaus von Astrid Oertzen gezogen, das vorher leer stand. Foto: epd/Karen Miether

Astrid Oertzen lebt rund anderthalb Stunden von Ohlendorf entfernt in Dithmarschen. Seit dem Tod ihres Vaters im Dezember 2020 war ihr Elternhaus unbewohnt. „Ich konnte es nicht verkaufen, weil ich so daran hing“, sagt die 61-Jährige. „Ich brauchte Zeit, um Abschied zu nehmen.“ So ist das Haus noch vollständig möbliert. Als im Februar der dringende Aufruf kam, Quartiere für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen, beschloss ihre Familie, das Haus anzubieten. „Das war erst schwierig“, blickt sie auf zwei gescheiterte Versuche zurück, bei denen sich Interessenten nicht wieder meldeten. Doch jetzt sei sie froh, der Familie helfen zu können.

Es ist nicht leicht Fremden sein Haus zu überlassen

Yuliia Sierhiehieva weiß aus eigener Erfahrung: „Es ist nicht so leicht, sein Haus und seine Möbel anderen zu überlassen, die man nie vorher gesehen hat.“ Für die junge Frau aus Kiew hat der Krieg nicht erst mit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar begonnen, sondern schon 2014 mit dem Konflikt auf der Halbinsel Krim. „Wir waren selbst Gastgeber für Geflüchtete aus dem Donbass“, erzählt sie. Der Konflikt habe auch ihre Biografie bestimmt. Sie studierte Psychologie, um Vertriebene, Veteranen und ihre Familien zu betreuen. Ihr Mann und die Schwester, auf deren Kinder sie jetzt achtgibt, sind im Militäreinsatz.

Astrid Oertzen hält zu Yuliia Sierhiehieva vor allem per WhatsApp Kontakt. „Wir haben bewusst überlegt, dass wir der Familie Ruhe gönnen“, sagt sie. „Gleichzeitig finde ich es gut, dass es hier ein Netzwerk von Engagierten aus Kirche und Nachbarschaft gibt.“ Zu diesem Netzwerk gehört mittlerweile auch Yuliia Sierhiehieva selbst. Der evangelische Kirchenkreis Winsen an der Luhe hat sie für ein Jahr angestellt, um den Flüchtlingen aus ihrer Heimat zur Seite zu stehen.

Es gibt nicht viele kurzfristige Mietverträge

„Viele wollen eine eigene Wohnung finden, aber es ist ein schwieriges System, und die Sprachbarriere macht es noch schwieriger“, sagt sie. Wer eigentlich in die Heimat zurückwolle, schließe auch keinen längerfristigen Mietvertrag ab – ein Problem auf dem umkämpften Wohnungsmarkt. Ein Jahr – so lange kann sich die 32-Jährige inzwischen selbst vorstellen zu bleiben. Dann könnten die Kinder auch das Schuljahr beenden. Am liebsten aber würde sie nach Hause zurückkehren. „Mein Leben ist nicht mehr mein Leben.

Das Elternhaus von Astrid Oertzen steckt für die 61-Jährige und ihre Familie noch voller Erinnerungen, die bis in deren Kindheit zurückreichen. „Das war früher mein Zimmer“, sagt sie beim Rundgang. Im Flur hängen noch dutzende Geweihe von Rehböcken, die ihr Vater als passionierter Jäger einst geschossen hat. Doch in vielen Räumen haben inzwischen Barbie-Puppen, Stofftiere und Malkästen vor den Klassikerbänden in den Regalen Einzug gehalten.

Yuliia Sierhiehieva hat in ihrem Zimmer vor allem Fotos aufgestellt. Sie zeigen ihren Mann und sie am Hochzeitstag, beim Pilgern auf dem Jakobsweg und dem letzten gemeinsamen Urlaub in der Türkei. „Das war in unseren Weihnachtsferien im Januar.“

© https://www.evangelische-zeitung.de

_______________________________________________________

 

 

CD zugunsten der

Hospizgruppe Land Hadeln e.V.

 

            Sprecherin: Frauke Zahrte

            Sprecher:  Bert Hitzegrad

            Sopran: Regina Bolten

            Klavier: Reinhard Gramm

 

Aufnahmestudio: 

Musikschule An der Oste, Hemmoor

Aufnahmeleitung: Wolfgang Haack

 

 

 

Hier gibt es die CD:  Hospizgruppe Land Hadeln e.V., Cuxhavener Str. 5, 21762 Otterndorf, Telefon: 04751-900190 

____________________________________________________

 

 

 

Krieg in der Ukraine

================================  

 

Cadenberge bekennt Farbe

 

Ein Zeichen der Solidarität, des Mitgefühls zeigen wir in unseren Vorgärten - vor      unseren Haustüren.

Mit blau und gelb angemalten Steinen, die wir dort gut sichtbar ablegen, beweisen wir unsere Anteilnahme.

                   

Wir bekennen Farbe

 

Diese Steine werden von den Kindern in unseren KiTas in Cadenberge und Geversdorf bemalt und wir geben die Steine  jeden Donnerstag ab 9.00 Uhr auf dem Markt in Cadenberge ab, sodass Sie diese in Ihren Vorgärten als Zeichen des Mitgefühls ablegen können!

________________________________________________________

 

 

 

Backen für den Frieden -

dass war eine tolle Aktion!

  

Liebe Cadenbergerinnen – Liebe Cadenberger

 

Vielen - Vielen Dank!

Für unser Willkommenstreffen im MarC5 am 23.April wurden von

Cadenberger BürgerInnen 21 Kuchen gespendet!

Dadurch haben alle 135 BesucherInnen - fast alles Gäste aus der Ukraine - den Kuchen genießen können. Wir danken Ihnen sehr für dieses „Süße Zeichen“ der Zusammengehörigkeit.

 

Es war ein gutes, in weiten Teilen sogar fröhliches Treffen! Einmal den Schmerz und die Trauer etwas vergessen können. Und viele wichtige Informationen wurden vom Landkreis, der Samtgemeinde, der Caritas, der Diakonie, der Nähstube Cadenberge ... gegeben.

Hier einige Fotos von unserem Treffen. © für die Fotos: Arno Grewe

 

 Zum Vergrößern:  Jeweils die Bilder anklicken 

©  Für die Bilder: Christa Wiese

________________________________________________________

 


Erster ukrainischer Gottesdienst in der Wingst 
Geflüchtete treffen sich zum Gebet und zum Austausch

„Wir möchten in unserer Muttersprache für den Frieden beten und einen Gottesdienst feiern!“ Das war der Herzenswunsch von Inna Romaniuc, die für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine einen Gottesdienst organisierte.

Inna Romaniuc lebt schon seit anderthalb Jahren in der Wingst und ist eine große Hilfe für ihre Landsleute: Sie hört all die schrecklichen Geschichten vom Krieg und der Flucht, tröstet, übersetzt, stellt Kontakte her, hilft ganz konkret bei Problemen …

Zusammen mit der Kirchengemeinde Cadenberge-Wingst hat sie den ersten Gottesdienst auf Ukrainisch in der Wingst ins Leben gerufen.

Pastor Bert Hitzegrad begrüßte dazu den Priester der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde aus Hamburg zusammen mit seinen Mitarbeitenden.

Pastor Hitzegrad freute sich, dass seine Gemeinde mit den Räumlichkeiten helfen und mit dem St.Michaelishaus einen passenden sakralen Raum anbieten kann.

Nach dem Gottesdienst, den ca. 40 Personen besuchten, blieben viele noch bei Kaffee und Selbstgebackenem aus der Heimat zusammen und sprachen über ihre Situation, tauschten Neuigkeiten aus und berichteten von ihren z.T. traumatischen Erfahrungen.

Ca. 135 geflüchtete Menschen aus der Ukraine leben zurzeit in der Samtgemeinde Hadeln.

So bald wie möglich soll es einen weiteren Gottesdienst geben.

Im Zusammenhang mit der Mahnwache jeden Freitag um 17.00 Uhr vor dem Cadenberger Rathaus findet auch in der St. Nicolaikirche in Cadenberge ab 17:45 Uhr eine Friedensandacht statt, zu der auch Gäste aus der Ukraine eingeladen sind.

________________________________________________________

Andacht   

 

Kariert, geringelt, oder doch eher mit Punkten?

Wie mögen Sie, mögt Ihr es lieber?

Wir alle sind „Muster-Knaben“ und „Muster-Frauen“

 

Es gibt Menschen, die neue Wege gehen, manche freiwillig, andere, weil sie es müssen. Gehören Sie auch dazu?

Wir könnten es ja in dieser Zeit vor Ostern ausprobieren, manche unserer Handlungsmuster/unserer Gewohnheiten bewusst in den Blick zu nehmen und evtl. auch etwas daran verändern? Ich bin mir sicher, unser Blick wird sich dadurch weiten. Andererseits weiß ich auch, dass Gewohnheiten Sicherheit bedeuten. Sie geben Halt und bilden den vertrauten Rahmen. Manches davon wird nicht hinterfragt, weil es eben immer schon so war.

Gewohnheiten durchbrechen – da denke Ich z.B. an Geflüchtete. Ich denke an Durchreisende, an Pilger. Sicher kommen Ihnen und Euch dazu ganz eigene Gedanken.

In diesem Jahr gibt es für die Passionszeit die Anregung, Gewohnheiten zu durchbrechen.

An jedem Tag etwas bewusst anders zu machen, als man es gewohnt ist, z.B. die Spaziergang-Runde andersherum: ein vertrauter Weg würde sich schon dadurch verändern. Neue Perspektiven könnten gewonnen werden. Das, was mich durch den Menschen Jesus bewegt: Mit ihm passierte Unerwartetes, bestehende Muster wurden aufgebrochen: ein König, geboren in einem Stall; Hinwendung zu denen, die am Rand stehen, statt zu sagen, „wir bleiben lieber unter uns“; nicht Auge um Auge; wie du mir, so ich dir.

Und: bald ist Ostern: Tod bleibt nicht Tod.…!

Alles anders - gewohnte Denkweisen werden mit Gottes Sohn auf den Kopf gestellt…, sie werden durchkreuzt.

 

An diesem Punkt stehen wir auch „ bei Kirchens“.

Uns allen wünsche ich dabei Entdecker-Lust!

Entdecker-Lust und Frühling – passt das nicht gut zusammen?

 

Mit diesen Gedanken grüße ich herzlich und wünsche uns allen eine gelungene Mischung zwischen Vertrautem und Ungewohntem,

begleitet durch den spürbaren Segen Gottes!

Ihre und Eure Imme Koch-Seydell

 

 

________________________________________________________

 

 

 

Passionsbrief vom Landesbischof

 

 

Was von Anfang an war,

was wir gehört haben,

was wir gesehen haben mit unsern Augen,

was wir betrachtet haben und unsere Hände betastet haben,

vom Wort des Lebens -

das verkündigen wir auch euch,

damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt;

und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater

und mit seinem Sohn Jesus Christus.

Und dies schreiben wir,

auf dass unsere Freude vollkommen sei.

1. Joh. 1, 1.3.4

 

 

Liebe Geschwister,

wann können wir endlich wieder durchatmen? Wann kommt sie wieder, eine Friedenszeit in Europa, eine Zeit ohne Corona oder Impfdebatten, eine Zeit ohne die schmerzhaften Auseinandersetzungen über sexualisierten Missbrauch in unserer Kirche und die Schuld und die Scham? Wann können wir uns freuen am Frühling, am Kinderlachen, am Sonnenschein, ohne dass sie permanent überschattet werden von großen, beschwerlichen Ereignissen?

Sind es nur noch Erinnerungen, die wir tragen, so wie mancher - übrigens schon seit eineinhalb Jahrhunderten - erklärt: Eure Zeit ist vorbei; Religion und das Christentum spielen keine Rolle mehr. Manchmal erscheint es mir, als wenn wir uns an dieses Krisengerede schon so sehr gewöhnt haben, dass uns mehr oder weniger die Stimme versagt, wenn es um die Sache Christi geht.

Sind die Zweifel an den Verheißungen Gottes so mächtig geworden, dass wir nicht mehr mit IHM und seinem Handeln in unserer Welt rechnen? Erscheint es uns inzwischen selbst fremd zu bekennen: Ich glaube an den Auferstandenen? Und daran, dass er Leiden kennt und wenden kann? Dabei haben wir doch gehört, gesehen, geschmeckt, betastet. Wir gehen doch durch die Passionszeit auf Ostern zu!

Die Ängste, die wir durch diese Passionszeit tragen, sind realistisch und berechtigt. Doch sie bringen nicht den Verlust des Glaubens, sondern sie können auch seine Stärkung mit sich bringen. Wir allein, wir Menschen mit unseren Fähigkeiten und unserer Fehlbarkeit, unserem Egoismus und unserer Selbstliebe, werden unsere Gesundheit, den Frieden, diese Welt nicht erhalten. Selten stand uns das so deutlich vor Augen wie in diesem Jahr. Wir werden dem Menschen kein Morgen gestalten, in dem zu leben sich lohnt. Wir nicht, doch Gott! Denn die Auferstehung muss ja den Anfang machen, um dem enttäuschenden Handeln dieser Welt eine andere Perspektive zu geben. Noch hält alles Unheil an und diese Erde wird weiter gequält. Doch wir wurzeln mit Ostern in einer anderen Gewissheit.

 

Und diese Gewissheit fordert uns, nicht aufzuhören mit dem Glauben, dem Hoffen und Lieben. Machen wir die Hoffnung, die Gott uns gibt, nicht klein. Wir verraten unseren Auferstehungsglauben, wenn wir nicht teilnehmen am Gestalten dieser Hoffnung, für die Jesus Christus durch die Passion gegangen ist. Denn es ist eine glaubwürdige Hoffnung, die etwas vom Schmerz versteht.

Viele Menschen in der Ukraine und in Russland sind orthodoxe Christinnen und Christen. Die politischen Konflikte und der Krieg polarisieren auch die Kirchen. Die orthodoxe Kirche ist zum Teil gespalten, und es ist verstörend, wie sehr Patriarch Kyrill den russischen Präsidenten unterstützt. Doch er spricht nicht für die russisch-orthodoxe Kirche in der Gesamtheit. Zahlreiche Proteste, unter schwierigsten Bedingungen, von Geistlichen widersprechen ihm.

Gott und die Menschen, auch die Menschen in Russland, sind im Leiden verbunden. Wir leben in Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus, mit dem, der von Anfang an war. Beten wir deshalb gemeinsam und unablässig mit unseren ukrainischen und russischen Geschwistern um Einsicht und Frieden.

Wann können wir endlich wieder durchatmen? Wie können wir hoffen und glauben, dass Friede möglich ist? In diesen Tagen fand ich ein Gedicht von Hermann Hesse: „Dem Frieden entgegen“. Er hat es Ostern 1945 für die Waffenstillstandsfeier des Radio Basel geschrieben. „Kaum zu freuen wagt sich das Herz, ihm sind näher die Tränen“ schreibt er. „Aber wir hoffen. Und in der Brust lebt uns glühende Ahnung von den Wundern der Liebe. … Wollet! Hoffet! Liebet!“

 

Mit diesem österlichen Aufruf Grüße ich Sie herzlich.

Gott segne und behüte Sie!

 

Ihr Ralf Meister

Hannover, in der Passionszeit 2022

 

________________________________________________________

 

 

 

                                    Vorstellungsgottesdienst Cadenberge --- Bitte auf das Bild klicken

 

 

 

________________________________________________________

 

 

 

Archiv

Heiligabend 2021

Krippenspiel 2021

Konfirmation 2021 Cadenberge


Himmelfahrt 2021


Osterlicht


Vorstellungsgottesdienst Cadenberge

Der Gottesdienst ist eine Aufzeichnung der Cadenberger Konfirmanden. Die Ausstrahlung findet ab Sonntag den 21.03.2021 um 10.30 Uhr statt.

Ein Hinweis: aus urheberrechtlichen Gründen, mussten wir beim 1. Lied (Danke, für diesen guten Morgen) den Ton ausschalten - es liegt also nicht an Ihrem Endgerät, wenn plötzlich der Ton verstummt. Wir bitten um Verständnis!


Einführung von Ruth Scheffler-Hitzegrad

David's Wurfsack

Hier gibt es das KU4-Video.

 

Link: https://youtu.be/rKNRNZrYYVo

Szenische Predigt zu Rut 1, 1-19a....

... mit Ruth Scheffler-Hitzegrad und Bert Hitzegrad mit Motiven von Thomas Waubke

(Die Lesepredigt zum 24.01.2021) und Markus Nietzke (predigten.evangelisch.de zum 24.01.2021)

https://youtu.be/L5ic1tBht0I

Die Geschichte von Mose (V) = Die 10 Gebote

KU4-Unterricht in der Gesamtkirchengemeinde Am Dobrock:

Die Geschichte von Mose (V) = Die 10 Gebote