Krieg in der Ukraine

================================  

 

Cadenberge bekennt Farbe

 

Ein Zeichen der Solidarität, des Mitgefühls zeigen wir in unseren Vorgärten - vor      unseren Haustüren.

Mit blau und gelb angemalten Steinen, die wir dort gut sichtbar ablegen, beweisen wir unsere Anteilnahme.

                   

Wir bekennen Farbe

 

Diese Steine werden von den Kindern in unseren KiTas in Cadenberge und Geversdorf bemalt und wir geben die Steine  jeden Donnerstag ab 9.00 Uhr auf dem Markt in Cadenberge ab, sodass Sie diese in Ihren Vorgärten als Zeichen des Mitgefühls ablegen können!

________________________________________________________

 

 

 

Backen für den Frieden -

dass war eine tolle Aktion!

  

Liebe Cadenbergerinnen – Liebe Cadenberger

 

Vielen - Vielen Dank!

Für unser Willkommenstreffen im MarC5 am 23.April wurden von

Cadenberger BürgerInnen 21 Kuchen gespendet!

Dadurch haben alle 135 BesucherInnen - fast alles Gäste aus der Ukraine - den Kuchen genießen können. Wir danken Ihnen sehr für dieses „Süße Zeichen“ der Zusammengehörigkeit.

 

Es war ein gutes, in weiten Teilen sogar fröhliches Treffen! Einmal den Schmerz und die Trauer etwas vergessen können. Und viele wichtige Informationen wurden vom Landkreis, der Samtgemeinde, der Caritas, der Diakonie, der Nähstube Cadenberge ... gegeben.

Hier einige Fotos von unserem Treffen. © für die Fotos: Arno Grewe

 

 Zum Vergrößern:  Jeweils die Bilder anklicken 

©  Für die Bilder: Christa Wiese

________________________________________________________

 


Erster ukrainischer Gottesdienst in der Wingst 
Geflüchtete treffen sich zum Gebet und zum Austausch

„Wir möchten in unserer Muttersprache für den Frieden beten und einen Gottesdienst feiern!“ Das war der Herzenswunsch von Inna Romaniuc, die für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine einen Gottesdienst organisierte.

Inna Romaniuc lebt schon seit anderthalb Jahren in der Wingst und ist eine große Hilfe für ihre Landsleute: Sie hört all die schrecklichen Geschichten vom Krieg und der Flucht, tröstet, übersetzt, stellt Kontakte her, hilft ganz konkret bei Problemen …

Zusammen mit der Kirchengemeinde Cadenberge-Wingst hat sie den ersten Gottesdienst auf Ukrainisch in der Wingst ins Leben gerufen.

Pastor Bert Hitzegrad begrüßte dazu den Priester der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde aus Hamburg zusammen mit seinen Mitarbeitenden.

Pastor Hitzegrad freute sich, dass seine Gemeinde mit den Räumlichkeiten helfen und mit dem St.Michaelishaus einen passenden sakralen Raum anbieten kann.

Nach dem Gottesdienst, den ca. 40 Personen besuchten, blieben viele noch bei Kaffee und Selbstgebackenem aus der Heimat zusammen und sprachen über ihre Situation, tauschten Neuigkeiten aus und berichteten von ihren z.T. traumatischen Erfahrungen.

Ca. 135 geflüchtete Menschen aus der Ukraine leben zurzeit in der Samtgemeinde Hadeln.

So bald wie möglich soll es einen weiteren Gottesdienst geben.

Im Zusammenhang mit der Mahnwache jeden Freitag um 17.00 Uhr vor dem Cadenberger Rathaus findet auch in der St. Nicolaikirche in Cadenberge ab 17:45 Uhr eine Friedensandacht statt, zu der auch Gäste aus der Ukraine eingeladen sind.

________________________________________________________

Andacht   

 

Kariert, geringelt, oder doch eher mit Punkten?

Wie mögen Sie, mögt Ihr es lieber?

Wir alle sind „Muster-Knaben“ und „Muster-Frauen“

 

Es gibt Menschen, die neue Wege gehen, manche freiwillig, andere, weil sie es müssen. Gehören Sie auch dazu?

Wir könnten es ja in dieser Zeit vor Ostern ausprobieren, manche unserer Handlungsmuster/unserer Gewohnheiten bewusst in den Blick zu nehmen und evtl. auch etwas daran verändern? Ich bin mir sicher, unser Blick wird sich dadurch weiten. Andererseits weiß ich auch, dass Gewohnheiten Sicherheit bedeuten. Sie geben Halt und bilden den vertrauten Rahmen. Manches davon wird nicht hinterfragt, weil es eben immer schon so war.

Gewohnheiten durchbrechen – da denke Ich z.B. an Geflüchtete. Ich denke an Durchreisende, an Pilger. Sicher kommen Ihnen und Euch dazu ganz eigene Gedanken.

In diesem Jahr gibt es für die Passionszeit die Anregung, Gewohnheiten zu durchbrechen.

An jedem Tag etwas bewusst anders zu machen, als man es gewohnt ist, z.B. die Spaziergang-Runde andersherum: ein vertrauter Weg würde sich schon dadurch verändern. Neue Perspektiven könnten gewonnen werden. Das, was mich durch den Menschen Jesus bewegt: Mit ihm passierte Unerwartetes, bestehende Muster wurden aufgebrochen: ein König, geboren in einem Stall; Hinwendung zu denen, die am Rand stehen, statt zu sagen, „wir bleiben lieber unter uns“; nicht Auge um Auge; wie du mir, so ich dir.

Und: bald ist Ostern: Tod bleibt nicht Tod.…!

Alles anders - gewohnte Denkweisen werden mit Gottes Sohn auf den Kopf gestellt…, sie werden durchkreuzt.

 

An diesem Punkt stehen wir auch „ bei Kirchens“.

Uns allen wünsche ich dabei Entdecker-Lust!

Entdecker-Lust und Frühling – passt das nicht gut zusammen?

 

Mit diesen Gedanken grüße ich herzlich und wünsche uns allen eine gelungene Mischung zwischen Vertrautem und Ungewohntem,

begleitet durch den spürbaren Segen Gottes!

Ihre und Eure Imme Koch-Seydell

 

 

________________________________________________________

 

 

 

Passionsbrief vom Landesbischof

 

 

Was von Anfang an war,

was wir gehört haben,

was wir gesehen haben mit unsern Augen,

was wir betrachtet haben und unsere Hände betastet haben,

vom Wort des Lebens -

das verkündigen wir auch euch,

damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt;

und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater

und mit seinem Sohn Jesus Christus.

Und dies schreiben wir,

auf dass unsere Freude vollkommen sei.

1. Joh. 1, 1.3.4

 

 

Liebe Geschwister,

wann können wir endlich wieder durchatmen? Wann kommt sie wieder, eine Friedenszeit in Europa, eine Zeit ohne Corona oder Impfdebatten, eine Zeit ohne die schmerzhaften Auseinandersetzungen über sexualisierten Missbrauch in unserer Kirche und die Schuld und die Scham? Wann können wir uns freuen am Frühling, am Kinderlachen, am Sonnenschein, ohne dass sie permanent überschattet werden von großen, beschwerlichen Ereignissen?

Sind es nur noch Erinnerungen, die wir tragen, so wie mancher - übrigens schon seit eineinhalb Jahrhunderten - erklärt: Eure Zeit ist vorbei; Religion und das Christentum spielen keine Rolle mehr. Manchmal erscheint es mir, als wenn wir uns an dieses Krisengerede schon so sehr gewöhnt haben, dass uns mehr oder weniger die Stimme versagt, wenn es um die Sache Christi geht.

Sind die Zweifel an den Verheißungen Gottes so mächtig geworden, dass wir nicht mehr mit IHM und seinem Handeln in unserer Welt rechnen? Erscheint es uns inzwischen selbst fremd zu bekennen: Ich glaube an den Auferstandenen? Und daran, dass er Leiden kennt und wenden kann? Dabei haben wir doch gehört, gesehen, geschmeckt, betastet. Wir gehen doch durch die Passionszeit auf Ostern zu!

Die Ängste, die wir durch diese Passionszeit tragen, sind realistisch und berechtigt. Doch sie bringen nicht den Verlust des Glaubens, sondern sie können auch seine Stärkung mit sich bringen. Wir allein, wir Menschen mit unseren Fähigkeiten und unserer Fehlbarkeit, unserem Egoismus und unserer Selbstliebe, werden unsere Gesundheit, den Frieden, diese Welt nicht erhalten. Selten stand uns das so deutlich vor Augen wie in diesem Jahr. Wir werden dem Menschen kein Morgen gestalten, in dem zu leben sich lohnt. Wir nicht, doch Gott! Denn die Auferstehung muss ja den Anfang machen, um dem enttäuschenden Handeln dieser Welt eine andere Perspektive zu geben. Noch hält alles Unheil an und diese Erde wird weiter gequält. Doch wir wurzeln mit Ostern in einer anderen Gewissheit.

 

Und diese Gewissheit fordert uns, nicht aufzuhören mit dem Glauben, dem Hoffen und Lieben. Machen wir die Hoffnung, die Gott uns gibt, nicht klein. Wir verraten unseren Auferstehungsglauben, wenn wir nicht teilnehmen am Gestalten dieser Hoffnung, für die Jesus Christus durch die Passion gegangen ist. Denn es ist eine glaubwürdige Hoffnung, die etwas vom Schmerz versteht.

Viele Menschen in der Ukraine und in Russland sind orthodoxe Christinnen und Christen. Die politischen Konflikte und der Krieg polarisieren auch die Kirchen. Die orthodoxe Kirche ist zum Teil gespalten, und es ist verstörend, wie sehr Patriarch Kyrill den russischen Präsidenten unterstützt. Doch er spricht nicht für die russisch-orthodoxe Kirche in der Gesamtheit. Zahlreiche Proteste, unter schwierigsten Bedingungen, von Geistlichen widersprechen ihm.

Gott und die Menschen, auch die Menschen in Russland, sind im Leiden verbunden. Wir leben in Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus, mit dem, der von Anfang an war. Beten wir deshalb gemeinsam und unablässig mit unseren ukrainischen und russischen Geschwistern um Einsicht und Frieden.

Wann können wir endlich wieder durchatmen? Wie können wir hoffen und glauben, dass Friede möglich ist? In diesen Tagen fand ich ein Gedicht von Hermann Hesse: „Dem Frieden entgegen“. Er hat es Ostern 1945 für die Waffenstillstandsfeier des Radio Basel geschrieben. „Kaum zu freuen wagt sich das Herz, ihm sind näher die Tränen“ schreibt er. „Aber wir hoffen. Und in der Brust lebt uns glühende Ahnung von den Wundern der Liebe. … Wollet! Hoffet! Liebet!“

 

Mit diesem österlichen Aufruf Grüße ich Sie herzlich.

Gott segne und behüte Sie!

 

Ihr Ralf Meister

Hannover, in der Passionszeit 2022

 

________________________________________________________

 

 

 

                                    Vorstellungsgottesdienst Cadenberge --- Bitte auf das Bild klicken

 

 

 

________________________________________________________

 

 

 

Archiv

Heiligabend 2021

Krippenspiel 2021

Konfirmation 2021 Cadenberge


Himmelfahrt 2021


Osterlicht


Vorstellungsgottesdienst Cadenberge

Der Gottesdienst ist eine Aufzeichnung der Cadenberger Konfirmanden. Die Ausstrahlung findet ab Sonntag den 21.03.2021 um 10.30 Uhr statt.

Ein Hinweis: aus urheberrechtlichen Gründen, mussten wir beim 1. Lied (Danke, für diesen guten Morgen) den Ton ausschalten - es liegt also nicht an Ihrem Endgerät, wenn plötzlich der Ton verstummt. Wir bitten um Verständnis!


Einführung von Ruth Scheffler-Hitzegrad

David's Wurfsack

Hier gibt es das KU4-Video.

 

Link: https://youtu.be/rKNRNZrYYVo

Szenische Predigt zu Rut 1, 1-19a....

... mit Ruth Scheffler-Hitzegrad und Bert Hitzegrad mit Motiven von Thomas Waubke

(Die Lesepredigt zum 24.01.2021) und Markus Nietzke (predigten.evangelisch.de zum 24.01.2021)

https://youtu.be/L5ic1tBht0I

Die Geschichte von Mose (V) = Die 10 Gebote

KU4-Unterricht in der Gesamtkirchengemeinde Am Dobrock:

Die Geschichte von Mose (V) = Die 10 Gebote